Projektbeteiligte:


Bauherr: Einwohnergemeinde Brugg/CH
Architekten: Ingenieurbüro Conzett, Bronzini, Gartmann AG, Chur/CH
Lichtplanung: Miloni & Partner
Realisierung: Inventron AG, Alpnach Dorf/CH

 

Verwendete Produkte:


LEDs: Osram Optoelectronic
Elektronik: Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH,
Ispringen/D

14. Nov 2011

Präzision
Ein Beispiel für die Präzision von LEDs: Der Aaresteg Mülimatt in Windisch/CH

Text: Sandra Lindner, Joachim Ritter
Photos: Inventron AG und Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH

Ökonomie, Ökologie, hoher Nutzwert und die Präzision eines Schweizer Uhrwerks: all das verbindet die Beleuchtung des Aarestegs Mülimatt im Schweizerischen Windisch. Die LED-Beleuchtung trägt einen erheblichen Teil dazu bei. Mit dieser konnten raffinierte Lichteffekte realisiert werden, die so bisher nicht möglich waren. Und auch der Umweltschutz durch minimalen Energieverbrauch und geringste Lichtverschmutzung war ein Argument für
das Konzept, aber das ist ja nichts Neues…

Stadtbauämter, Polizei und Betreiber von öffentlichen Anlagen stellen aktuell erhöhte Anforderungen an die Beleuchtungsinfrastruktur. Dabei stehen Fragen der Energie- und Kosteneffizienz, der Sicherheit, der Reduzierung des Streuverlustes und der Lichtverschmutzung (Dark-Sky-Qualitäten) sowie des Insektenschutzes im Vordergrund. Zudem gewichtet man bei der Beleuchtung in zunehmendem Maße stadtbildgestalterische oder denkmalpflegerische Aspekte – Licht soll als Kulturgut nicht nur unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen im Innenraum verbessern, sondern auch im Außenraum Sicherheit und Ästhetik ohne negative Umweltwirkungen vermitteln. Diese Themen sind mit LED Technologie durchaus zu bewältigen. Deshalb entschied man sich bei der Beleuchtung des Aarestegs im Gebiet Mülimatt der Gemeinde Windisch im Kanton Aargau für LED-Technologie. Hierbei machte der Bau eines Sportausbildungszentrums den Überweg über die Aare notwendig. Ein Steg sollte es Fußgängern und Radfahrern ermöglichen, auf kürzestem Weg vom Parkplatz auf der anderen Uferseite zu den Sporthallen zu gelangen. Zudem würde er die Naherholungsgebiete auf beiden Seiten der Aare verbinden und so die Kantonsstraßen in der Umgebung vom Radverkehr entlasten.
Um das neue Sportzentrum von Anfang an komplett nutzen zu können, sollte bei dessen Einweihung auch der Steg fertig gestellt sein. Dabei legte die Gemeinde viel Wert auf hohe ingenieurtechnische Qualität und eine landschaftsverträgliche Ausgestaltung. Die Brücke an sich ist kein besonderes Meisterstück der Architektur. Ein wenig lässt sie sich leger hängen, ist aber ansonsten typisch für die heutigen Anforderungen an die tägliche Architektur: simpel und kostengünstig. Auch das Sportzentrum im Hintergrund erinnert eher an Brachialarchitektur, zu der man nur schwerlich Zugang gewinnt. Eine besondere Qualität bekommt die Brücke erst durch die nächtliche Beleuchtung. Das Licht macht aus einem profanen Bauwerk ein spannendes Objekt. Die Gleichförmigkeit des Geländers wird plötzlich die Basis für die Gestaltung und den Lichtverlauf. Nach außen hin wirkt das Geländer wie eine selbstleuchtende Wand. Der Effekt entsteht durch die Reflektionen des
Streulichtes zwischen den Streben. […]

Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 79.

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