Projektbeteiligte:


Bauunternehmen: McAleer & Rushe, London/GB
Architekten: Jestico & Whiles, London/GB
Innenarchitektur/Design: Concrete, London/GB
Innenraumbeleuchtung: MBLD – Rob Honeywill, Magdalena Gomez, London/GB
Lichtkunstinstallation an der Fassade: Jason Bruges Studio, London/GB
Elektroplanung: McDevits

 

Verwendete Produkte:


Kinobereich: Light Graphix
Sonderleuchten im Spice Market Restaurant:
La Conciluce/Frandsen/Oldham
LED Leuchtbänder: Cooper lighting
LED Bodeneinbauleuchten: ACDC, Mike Stoane Lighting
Scheinwerferbeleuchtung: Erco, iGuzzini, Mike Stoane Lighting, Modular
Downlights: Viabizzuno, Fontana Arte, Modular, Lucent lighting, XAL
Mini Gobo Projektoren: Meyer
Stromschienenbeleuchtung: Modular
Hängeleuchten T5: XAL
Lichtsteuerung: iLight
Leuchtmittel: Cooper Lighting, Osram

05. Sep 2012

Das W-Abenteuer
Das W Hotel am Leicester Square in London – eine Frage der Reaktion

Text: Alison Ritter
Photos: Tom Brill und Rob Honeywill

Haben Sie schon einmal versucht, die Bedeutung des Buchstabens „W“ von W Hotel zu googeln? Man wird natürlich kaum fündig werden. Doch könnte das „W“ für den Servicegrundsatz “Was auch immer/wann auch immer” stehen, der besagt, dass die Gäste alles, egal zu welcher Zeit bekommen, so lange es nicht illegal, unmoralisch oder verwerflich ist. „Wow“ ist ein weiterer, ziemlich sicherer Tipp, denn die Hotelkette bietet Wow Apartments und Wow Hotelzimmer an. Geht es um das W Hotel, das im Februar am Leicester Square in London eröffnet wurde, könnte das W für „welcoming“, „wacky“ (ausgeflippt) oder einfach nur „wunderbar“ stehen. Hinzukommt, dass die Außenbeleuchtung des Hotels weltweit einzigartig ist.

Die dynamische Fassadenbeleuchtung beruht auf einem Konzept des Jason Bruges Studios. Die Installation zeichnet die Aktivitäten der umgebenden Gebäude und die Silhouette
der Häuser 24 Stunden pro Tag auf. Auf dem Dach angebrachte Kameras leiten die Informationen an die 600, in die Fassade integrierten Leuchten weiter. Außenraum. Von außen betrachtet ist die Lichtinstallation an der rundum verglasten Fassade der absolute Gewinner. Sie setzt den Leicester Square in Szene, indem sie buchstäblich
alles reflektiert, was um sie herum passiert. Wo man am Abend letztendlich endet, ob in einer der Bars des W Hotels oder nicht – und die Fassade verleitet einen mit großer Wahrscheinlichkeit dazu – die pastellfarbenen Wechsel an der Fassade sorgen garantiert für ein aufregendes Großstadtfeeling.
Das Konzept, das hinter dem dynamischen Kunstwerk der Fassade steckt, wurde vom Jason Bruges Studio entwickelt. Die Installation zeichnet die Aktivitäten der umgebenden
Gebäude und Hochhäuser 24 Stunden pro Tag auf. Kameras, die am Dach angebracht sind, fangen die Panoramaansicht an der Hotelfassade durch die Verwendung von 600 Leuchten, die indirektes Licht durch das Fritteglas werfen, ein. Die Lichtdarbietungen korrespondieren automatisch mit den Jahreszeiten und mit besonderen Ereignissen, die um das Gebäude herum stattfinden wie Filmfestivals, Premieren und chinesische Neujahrsfeste, die dadurch immer wieder einzigartig sind. Das Innenarchitekturbüro mit dem unmissverständlichen Namen „Concrete“ (Beton), das für die Gestaltung aller Innenräume beauftragt wurde, hatten eine klare Vorstellung davon, wie sich die Geschichte des Innenraumdesigns über den gesamten
öffentlichen Raum und die Apartments ausbreitet. […]
____

Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 84.

My opinion:

Leave a comment / Kommentieren

Leave the first comment / Erster Kommentar

avatar
wpDiscuz

©2017 published by VIA-Verlag | Marienfelder Strasse 18 | 33330 Guetersloh | Germany

Page generated in 0,295 seconds. Stats plugin by www.blog.ca