05. Mai 2011

LED’s keep it cool
Das Modehaus Luisa via Roma in Florenz/I wurde komplett renoviert

Text: Alison Ritter
Photos: Pietro Savorelli

Design dreht sich nicht einzeln und allein um Ästhetik und Funktion. In der Modewelt sind diese Aspekte jedoch so entscheidend für den Verkaufserfolg eines Kleidungsstücks wie für den Verkaufsraum oder -Fläche, wo die Modeartikel ausgestellt und verkauft werden. Mode hat immer mit Wandel zu tun. Farben, Muster, Kleiderlängen, Schnitte und Stile – alle abhängig von neuen Ideen, neuen Erfindungen, neuen Textilien, neuen sozialen Zusammenhängen. Wenn die Modeartikel selber ständig modifiziert werden, dann können es Modehäuser und Boutiquen auch. Warum nicht das Image, das Ambiente oder die Verkaufsbotschaft ändern – solange sie es richtig machen?
Nachdem der italienische Architekt Claudio Nardi das Modehaus Luisa via Roma in Florenz, Italien 1984 fertigstellte, war er mit dem Ergebnis damals definitiv zufrieden. Mehr als 20 Jahre später wurde er mit der Aufgabe betraut, den Innenraum der führenden Boutique komplett zu renovieren. Es waren neue Ideen gefragt – innovative Lösungen für die Anwendung neuester Lichttechnik, ein neues Farbschema und alternative Materialien – um ein für das 21. Jahrhundert geeignetes Ambiente zu kreieren, das den Kunden gefallen und sie zu Investitionen in neue Kleider und Accessoires inspirieren würde. Das Modehaus Luisa via Roma hat ein neues Gewand: Das dreigeschossige Modehaus ist allerdings nicht nur ein schickes Ladengeschäft. Es wurde so konzipiert, dass Veranstaltungen, Ausstellungen und Modeevents dort stattfinden können. Falt- und Schiebetüren sowie freistehende Regalsysteme ermöglichen eine Umgestaltung der Räume buchstäblich innerhalb von Minuten. In den neu gestalteten Räumen hat der Architekt harte Materialien wie Beton, Stahl, Corian und Einscheibensicherheitsglas eingesetzt, um eine ruhige aber auch ultracoole Kulisse für denStar der Show – die Mode – zu erzielen. Die neu gestaltete Eingangssituation besteht aus zwei großen verglasten Bögen und verzichtet so auf das traditionelle Konzept Schaufenster-plus-Tür. Man betritt das Ladengeschäft und findet sich in einer Box wieder – das ist auf jeden Fall der erste Eindruck. Die Raumoberflächensind schlicht und einfach: Der Fußboden aus Beton, Wände aus Glas oder lackiertem Corian und überall das herrliche Zusammenspiel von minimalistischem Design und anspruchsvoller Mode. Dezente lineare LED-Deckeneinbauleuchten oder in Glasregalen integrierte LED-Leisten erzeugen ein kühles technisches Leuchten, das den Raum beinahe surreal(Raumschiff ähnlich) wirken lässt. […]

—-

Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 76

My opinion:

Leave a comment / Kommentieren

Leave the first comment / Erster Kommentar

avatar
wpDiscuz

©2017 published by VIA-Verlag | Marienfelder Strasse 18 | 33330 Guetersloh | Germany

Page generated in 0,267 seconds. Stats plugin by www.blog.ca