Projektbeteiligte:

Bauherr: Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster/D
Architekt: Staab Architekten GmbH, Berlin/DLichtplaner: Licht Kunst Licht AG, Bonn/Berlin,
Projektleitung: Martina Weiss
Ausstellungsgestalter: Space4 GmbH, Stuttgart/D
Szenographische Ausstellungsbeleuchtung: LDE Belzner Holmes, Stuttgart/D

 

Verwendete Produkte:

Außenraum: Stufenbeleuchtung, Bega; Gobostrahler, Meyer
Neubau:
Kunst- und Tageslichtdecken, Rentex Downlights, Erco Stromschienen, Erco
LED Stromschienen-Strahler: Gallery LED cc, Eigenart Leuchten Richtstrahler im Atrium, Patio, Erco
Bibliothek: Selux Pendelleuchte, Erco Richtstrahler
Gastronomie: Flos Downlights; Graypants und Filumen Pendelleuchten, Proled LED Bänder
Arkadengang, Altbau:
Arkadenbeleuchtung (Ausstellung): Zumtobel, Supersystem Pendelleuchte
Treppenbeleuchtung: Mawa, Humboldt Uni Pendelleuchte; Erco, Quintessence Downlights

22. Mai 2015

Museumsgeschichten

Text: Joachim Ritter, Sabrina Schluckebier
Photos: Marcus Ebener

Wenn Architektur und der Museumsbau von den Besuchern als Teil der Exponate eingestuft werden, ist es wohl an der Zeit über eine Modernisierung nachzudenken und die Verhältnisse wieder zurechtzurücken. Oftmals wird dieses aus Anlass einer Erweiterung realisiert. Denn Alt und Neu sollten nicht nur angepasst, sondern auch harmonisiert werden. Eine typische Aufgabe für ein Lichtupdate im Altbau.

Die Verbindung zwischen Alt und Neu, die die Museen mit der Nutzung der modernen Medien schaffen, kann ebenso durch Architekturformulierung realisiert werden. Bei dem LWL Museum in Münster/D (LWL = Landschaftsverband Westfalen-Lippe) wurde der Neorenaissance-Altbau aus dem Jahr 1908 mit einem modernen Anbau von Staab Architekten verbunden. Das Themenspektrum des Museums reicht vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Avantgarde, die Sammlung wird in insgesamt 51 Ausstellungsräumen präsentiert. Flankiert werden diese von einer Bibliothek und einem Restaurant. Ziel des an den Altbau angeschlossenen Neubaus ist eine erfahrbare innere Logik, bei der die Erschließung der unterschiedlichen Sammlungsbereiche sinnfällig ist. Dabei sollte sich der Neubau in die vorhandene kleinteilige Bebauung einfügen. Neben dem Umgang mit der architektonischen Struktur des neuen Museums bestand die Aufgabe der Lichtplaner von Licht Kunst Licht darin, dem Besucher eine Lichtführung und eine innere Beziehung der Bereiche durch das Innenleben des Hauses zu bieten. Diese soll den Museumsbesucher auf dem Weg durch das Museum – vom ersten Schritt in das Foyer bis zu den Ausstellungsräumen des zweiten Obergeschosses – wie ein roter Faden begleiten. Das bedeutet, die Beleuchtung hat bei der Verbindung des neuen mit dem alten Bereich eine Schlüsselrolle. Eine erste zarte Lichtverbindung ist bereits im Ansatz an der Außenfassade zu erkennen. In die Neubaufassade eingebaute Wandfluter erhellen die gegenüberliegende historische Fassade gleichmäßig und sanft. Der Fassadenbereich des historischen Altbaus am Vorplatz zum Dom wird zusätzlich vom Licht dezent betont.[…]

—-

Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr.97

My opinion:

Leave a comment / Kommentieren

Leave the first comment / Erster Kommentar

avatar
wpDiscuz

©2017 published by VIA-Verlag | Marienfelder Strasse 18 | 33330 Guetersloh | Germany

Page generated in 0,308 seconds. Stats plugin by www.blog.ca