Projektbeteiligte:


Bauherr: Masao Hoki; www.hoki-museum.jp
Architekten: Nikken Sekkei; Tomohiko Yamanashi, Taro Nakamoto,
Takashi Suzuki, Masanori Yano, Tokyo/J; www.nikken.co.jp
Lichtdesign: SLDA Sawada Lighting Design & Analysis Inc.,
Tokyo/J; www.slda.co.jp
Tragwerksplanung: Nikken Sekkei
Maschinen-und Elektrotechnik: Nikken Sekkei

05. Okt 2011

Architektur, Kunst, Licht
Das Hoki-Museum in Chiba/J

Text: Alison Ritter
Photos: Toshio Kaneko

Masao Hoki ist kein gewöhnlicher Kunstsammler. Er ist bekennender Kunstliebhaber, erfolgreicher Geschäftsmann, Philanthrop und vor allem Realist. Letztere Eigenschaft erklärt vielleicht seinen Kunstgeschmack. Eine durchschnittliche Lichtlösung für das Hoki-Museum kam also nicht in Frage.

Schon sehr früh fing der Japaner Masao Hoki mit der Sammlung ausgezeichneter Kunstwerke an und lud des Öfteren enge Freunde zu sich ein, um seine private Sammlung zu besichtigen. Mit der Zeit und wachsender Sammlung ließ er eine Lagerhalle mit Ausstellungsfläche neben seinem Privathaus errichten. Ab 2001 war die Ausstellung ein bis zwei Mal im Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich. Immer mehr Menschen erfuhren von der privaten Ausstellung und so stieg auch die Zahl der Besucher, die nach Chiba kamen, um die Werke zu bewundern. „Es gab Tage mit bis zu 1.000 Besuchern – alle leidenschaftlich an den Gemälden interessiert“, erzählt Masao Hoki und fährt fort: „Da kam mir in den Sinn, ein Museum zu eröffnen, damit noch mehr Menschen den hervorragenden Qualitäten der modernen Realisten begegnen
dürften“. Für Masao Hoki war es von besonderem Interesse, dass die Architektur einen Teil seiner Kunstsammlung darstellt, eine Herausforderung, die der Architekt Tomohiko Yamanashi vom Architektenbüro Nikken Sekkei gerne auf sich nahm. Das Ergebnis – das Hoki Museum – entspricht nicht nur den Anforderungen und Wünschen des Bauherrn. Es ist in der Tat ein erstaunliches, clever gestaltetes, beispielhaftes Museumsgebäude, das auf den wesentlichen Merkmalen eines Kunstmuseums beruht: Eine Schnittstelle zwischen Kunst und bewusst denkenden und empfindenden Wesen zu bilden. Ziel war es, ein Erlebnis zu schaffen, bei dem „nichts das Verhältnis zwischen den Museumsbesuchern und der Kunst untergräbt“. Dies wurde erreicht, indem man jedes kleinste Detail berücksichtigte, das Lichtdesignkonzept
und die Lichtgestaltung mit inbegriffen. […]

Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 78.

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