Projektbeteiligte:


Bauherr: GoggleWorks Center for Arts, Reading, Pennsylvania/US
Architekten: Olsen Design Group Architects
Konzeptentwurf: Lyn Godley
Projektleitung: Lyn Godley
Team: Studenten der Kutztown University, Bereiche Kunst und Computerwissenschaft; Internationale Bruderschaft der Elektroinstallateure, Ortsverband # 743

 

Verwendete Produkte:


LED Lichtbänder: icolor Flex SL, Philips Color Kinetics
Lichtsteuerung: Light System Composer, Philips Color Kinetics

05. Jul 2013

Denkprozess
Leuchtende Ideen unterstreichen den Schöpfergeist hinter den kreativen Künsten

Text: Louis Brill, Alison Ritter
Photos: Kevin Brett, Lyn Godley

Das GoogleWorks Center for the Arts in Reading, PA/USA ist ein Zentrum für Kunst und kulturelle Ressourcen und das größte und umfangreichste interaktive Kunstzentrum dieser Art in den Vereinigten Staaten. Die im Zentrum gebotenen Einrichtungen sind außergewöhnlich: 34 Ateliers für professionelle Künstler, vier Kunstgalerien, Klassenräume, ein Kino und mehrere zweckbestimmte Ateliers für Holzskulpturen, Glas, digitale Medien, Photographien, Schmuckdesign und Tanz. Die erklärte Mission des GoogleWorks Centers ist „die Kunst zu fördern, die Kreativität zu unterstützen, Ausbildung voranzutreiben und die Gesellschaft zu bereichern“.

Das GoogleWorks Center for the Arts wurde im September 2005 eröffnet. Jedoch wurde nach den ersten erfolgreichen Jahren entschieden, dass die Präsenz des Gebäudes im Stadtbild ein gewisses Extra gebrauchen könnte und dass Licht genau das erzielen könnte. Die Person hinter diesen Überlegungen war Diane LaBelle, ehemalige Direktorin (2003 bis 2010) des GoogleWorks Center for the Arts. Zu der Zeit beschrieb sie das äußere Erscheinungsbild des Zentrums als „ein Industrie-Backsteinbau aus dem frühen 20. Jahrhundert mit vielen Fenstern“, das in der Öffentlichkeit nicht unbedingt als das Kunstzentrum für den kunstaktiven Bürger bekannt sei, das es in der Tat darstellte. Sie wandte sich an die Lichtdesignerin Lyn Godley, die damals an der Kutztown University in Reading, PA/USA unterrichtete und zurzeit als Privatdozentin für Industriedesign an der Philadelphia University lehrt, und bat sie, ein Konzept für eine permanente Lichtkunstinstallation für die GoogleWorks-Gebäudefront zu entwickeln. Godley ließ sich von einer einfachen Kunst-Idee inspirieren und betrachtete die Industriefassade als „Leinwand, die mit Licht bekritzelt werden konnte.“

Godleys Ansatz für eine Beleuchtung des GoogleWorks-Gebäudes beruhte darauf, wie Künstler ihre ersten Entwurfsideen entwickeln. Es war ihr bewusst, dass viele Kunstwerke mit einfachen Skizzen oder Kritzelein beginnen. So kam sie auf den Gedanken, solche kreativen Bleistiftstriche mit Licht nachzubilden und die gesamte Gebäudefront  mit Licht zu bekritzeln. In Wirklichkeit komponierte Lyn Godley eine Kritzelei aus Lichtlinien, welche die Inspiration darstellen sollte, aus der die Kunst entsteht. Das Ergebnis: „Denkprozess“ (Thought Process). Dazu kam, dass das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Das heißt, es durfte nichts an der Fassade geändert oder hinzugefügt werden. Jegliche Maßnahmen zur Aufwertung der Gebäudefassade mussten demzufolge aus dem Gebäudeinneren hervorgehen und die Beleuchtung musste an der Innenraumseite des Fensters angebracht werden. […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 88.

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