08. Mai 2015

Strukturen der Architektur und des Kosmos

Photos: Joanie Lemercier

Die Licht-Sound-Installation „Blueprint“ war eine fünfzehnminütige Choreographie mit digitalen Strukturelementen auf Leinwandkomponenten. Sie wurde im März 2015 auf der Kunst und Technologie (STRP) Biennale in Eindhoven/NL ausgestellt. Der französische Künstler Joanie Lemercier nahm mit „Blueprint“ das Thema der Beziehung zwischen künstlichen Baustrukturen und natürlichen Strukturen auf. Begleitet wurde die faszinierende und manchmal auch verwirrende Choreographie von Sounds des amerikanisch-britischen Musikkünstlers James Ginzburg. Durch Video-Mapping entstehen ungewöhnliche Projektionsformate, durch die bei diesem Projekt Architektur und ihre Geometrie in Frage gestellt werden sollten: Der Höhepunkt der Installation war eine Anamorphose (Bild das nur aus bestimmten Blickwinkel erkennbar ist).

„Blueprint“ war 23 Meter hoch und 11,5 Meter lang und befand sich zum Zeitpunkt der Ausstellung in einem alten Fabrikgebäude. Die Konstruktion bestand aus einem zentralen monolithischen Turm, der von zwei Leinwänden flankiert war. Durch das Video-Mapping auf der Leinwand wurde mit der Wahrnehmung der Besucher gespielt: Das Wechselspiel von erkennbaren Strukturen und nicht erkennbaren Elementen symbolisierte die Beziehung zwischen Ordnung und Chaos.

Projektbeteiligte:

Installation: Joanie Lemercier
Software-Entwickler: Nikolay Matveiev
Media-Server Entwickler: Tom Butterworth
Tongestaltung: James Ginzburg

www.joanielemercier.com
www.jamesginzburg.com

Blueprint from Joanie Lemercier on Vimeo.

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