12. Jun 2017

„Europas erster „Blu Room“ kommt in Bad Mergentheim/DE zum Einsatz.“

Es lindert Schmerzen, steigert die Konzentration, fördert die Bildung von Vitamin D und aktiviert die Selbstheilungskräfte: Neue Studien belegen das große therapeutische Potenzial von blauem und ultraviolettem Licht für die Gesundheit. In Bad Mergentheim/DE hat jetzt erstmals in Deutschland ein Institut eröffnet, das in einer speziellen ultravioletten Umgebung die positiven Effekte für die Gesundheit erfahrbar machen will.

Blaues Licht als natürliche Medizin gegen viele Volkskrankheiten unserer Zeit: Zahlreiche neue Studien unter anderem aus Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten belegen, dass besonders intensives, bläulich-ultraviolettes Licht dabei helfen kann, Beschwerden wie beispielsweise Rückenschmerzen oder den Juckreiz bei Neurodermitis zu lindern und Menschen leistungsfähiger zu machen. In der baden-württembergischen Kleinstadt hat jetzt erstmalig ein Institut eröffnet, das in einem speziell abgeschirmten Umfeld Patienten die Frequenztherapie mit ultraviolettem Licht ermöglicht. „Das Konzept, das in den USA bereits zahlreiche Anhänger findet, soll nun auch Deutschland erobern“, erklärte die Medizinerin Dr. Kerstin Bortfeldt bei der Eröffnung des instatera- Instituts in Bad Mergentheim. Sie ist Geschäftsführerin der neuen Einrichtung.

„Blaues Licht regt körpereigene Prozesse an, die den Schmerz nachhaltig bekämpfen“, sagt Professor Dr. Christoph Suschek, Experte für Lichtinduzierte Prozesse der Universität Düsseldorf dazu. Es sind sehr komplexe Vorgänge, die im menschlichen Organismus ablaufen, wenn er hochkonzentriertem blauem Licht mit einer Wellenlänge von etwa 450 Nanometern ausgesetzt wird. Unter anderem aktiviert dieses Licht im Körper Wärme- Energie. Es bewirkt außerdem die Ausschüttung von Stickstoffmonoxid (NO), was direkt in den Nervenenden wirkt, dort die Schmerzweiterleitung vermindert und aktiv gegen Entzündungen hilft. Auch spricht nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand viel dafür, dass Stickstoffmonoxid die Heilung von verletzten Muskeln unterstützt.

 


Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 102  sowie in unserer PLD magazine App  (iPad App Store).


 

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