Text: Ioannis Ladopoulos

14. Aug 2015

Eine natürliche Alternative

Der Begriff „Biophilie” stammt von den altgriechischen Wörtern βίος ‚Leben‘ und φῐλίᾱ ‚Liebe‘ ab und kann daher als „Liebe zum Leben“ frei übersetzt werden. Wenn wir uns nicht gut fühlen, suchen wir die Natur auf, weil diese uns hilft zu entspannen oder unseren Körper und Geist stärkt. Die Natur war schon immer unser Zufluchtsort und wir sind ständig Zeugen der vielen Demonstrationen ihres Ausmaßes und ihrer Herrlichkeit.

Biophilie-Hypothese
Vor dreißig Jahren, im Jahr 1984, definierte Wilson in seinem Buch „Biophilia“ seine Biophilie-Hypothese als „eine angeborene menschliche Tendenz, sich auf das Leben und naturgetreue Prozesse zu fokussieren“. [1] Die Beweise hierfür liegen in der Geschichte der Menschheit, wenn man die kunstvollen und grandiosen Gärten betrachtet, die ein Teil von altägyptischen, persischen und chinesischen Wohnanlagen waren. In den letzten zwei Jahrhunderten wurden Parkanlagen und Naturschutzgebiete mit unserem psychologischen Wohlbefinden verbunden und haben sich in der heutigen Zeit als Stress reduzierend erwiesen, wobei sie auch den Heiligen Gral unseres modernen Lebensstils aufwerten: Die „Lebensqualität“. Die Menschen strömen in die Parks oder reisen stundenlang, um einen Spaziergang am Meer zu machen. Der Besitz eines teuren Wohnhauses an der Küste oder in der Nähe einer Parklandschaft wird zum Statussymbol. Naturbetonte Gestaltung und die Einbindung von so genanntem biophilem Design wird bei der Gestaltung moderner Gebäude immer wichtiger – und wird von allen Interessengruppen und Nutzern geschätzt. [2]

Biophilie-basiertes Design
Wenn Architekten und Planer Innenräume nach den Prinzipien des Biophilie-basierten Designs entwerfen, sollte folgendes berücksichtigt werden: Natur im Raum – Dies könnte bedeuten: Pflanzen oder Wasser in die Gebäudeplanung zu integrieren – von Topfpflanzen bis hin zu gestalteten Wasseranlagen, oder von Gärten in Innenhöfen bis hin zu dem Blick auf die Landschaft vom Innenraum aus. […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr.98

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