Text: David Müller
Photos: Paul Traynor

05. Mrz 2010

Aus alt mach schön
Alexandra Infant School in Royal Borough of Kingston-upon-Thames/GB

Bildung wird in unserer globalisierten Welt immer wichtiger. Immer früher sollen Kinder damit anfangen, Fremdsprachen zu lernen und sich mit Naturwissenschaften auseinanderzusetzen. Ganztagsschulen sind in vielen Ländern weltweit schon gang und gäbe. Doch in welcher Umgebung wollen wir die jüngsten Schüler Tag für Tag sehen? In dunklen, engen Räumen mit flackernden Leuchtstofflampen und kleinen bis gar keinen Fenstern? So sah es bis vor Kurzem noch in der Alexandra Infant School in der Nähe Londons/GB aus. Die Lichtdesigner von Light Bureau wurden damit beauftragt, für die wachsende Zahl an Schülern angenehme Räumlichkeiten zu schaffen. Und siehe da: Mit natürlichem Licht und intelligenten Lösungen sind die Bunker und Zellen von einst nun Orte der Inspiration, Kreativität und Freude.

Die Alexandra Infant School ist ein kleines, einstöckiges Schulgebäude in Surrey, einem Vorstadtbereich der Metropole Londons. Die Schule entstand in den siebziger Jahren und bietet Unterricht für Kindern im Vor- und Grundschulalter. Derzeit besuchen insgesamt etwa 300 Schüler im Alter von vier bis sieben Jahren die Alexandra Infant School. Den Lehrern ist besonders die enge Zusammenarbeit mit den Familien der Kinder wichtig; wöchentliche Treffen gehören zum Programm wie zahlreiche Schulfeiern. Eltern spielen, als Klassenrepräsentanten und Organisatoren von Spendenaktionen, eine Schlüsselrolle bei der Strukturierung der Schule. Ein Teil der Schüler benötigt eine besondere schulische Förderung. Bei den Schülern der Alexandra Infant School existierenMigrationshintergründe. Das Interesse der Schulleitung liegt deshalb darin, das Lernen und viele Aktivitäten gemeinsam zu gestalten, um so Integration möglich zu machen. Um die Schüler aktiv für den Umweltschutz zu begeistern, werden in regelmäßigen Abständen verantwortliche Schüler gewählt, die darauf aufpassen, dass unnötige Lichter, Heizungen und Wasserhähne abgestellt sind.

Da es allerdings in der Umgebung an Schulen mangelt und die Zahl der Schüler hingegen steigt, mussten schon in der Vergangenheit zusätzliche Klassenzimmer zur bestehenden Struktur der Alexandra InfantSchool hinzugefügt werden. Innenarchitektin Rosalind Jones wurde damit beauftragt, in der nun bestehenden Struktur neue Räume zu schaffen, um so mehr Schüler aufnehmen zu können. Die Lichtgestaltung dieser „neuen“ Räume war Aufgabe von Paul Traynor mit Unterstützung von Klara Dunkel von Light Bureau in London. […]

Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 70.

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