19. Okt 2017

Temporäre interaktive und immersive Installation in New York City/US.

Text: Joachim Ritter


Entwickelt als Experiment zum Thema Licht und Raum ist „Infinity“ (Fliesen für einen virtuellen Raum) eine interaktive und immersive Installation, welche durch Licht und Ton einen eigentlich begrenzten Raum in eine gewaltige, endlose Ausdehnung des Raums verwandelt. „Infinity“ wurde im Juli dieses Jahres im Rahmen des Panorama Festival bei The Lab in New York City uraufgeführt.

„Infinity“ ist als Raum zum Reflektieren konzipiert und ermöglicht dem Betrachter, sich selbst wahrzunehmen. Die Fliesen an der Wand bestehen aus lasergeschnittenen Doppelspiegeln versehen mit LED-Streifen, um die Illusion eines unendlichen Raums zu erzeugen. Jeder Schritt in jeglicher Richtung löst neue Wellen aus und baut somit unendliche Strukturen aus Licht, die nur wahrgenommen werden können, wenn man über das eigene Spiegelbild hinausschaut.

Die Installation wurde mit vier an der Decke montierten aktiven Monitorlautsprechern sowie mit einem Subwoofer ausgestattet. Bei aktivem Modus der Installation wurde der Ton zeitgleich mit den Animationen getriggert, aber als die Installation sich im Ruhemodus befand, oder die Betrachter passiv waren (im Liegen) wurden die visuellen Darstellungen vom Ton gesteuert.


Konzept und Gestaltung: Gabriel Pulecio

Programmierung: Daniel Schaeffer (Leitung), Lucas Morgan, Gabriel Pulecio

Tontechnik: Jeff Dodson


 

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