30. Mai 2014

Skulpturale Identität und Reflexionsflächen der Erinnerung

Lichtdesign: Fisher Marantz Stone
Architekten: Snøhetta
Photos: Jeff Goldberg/Esto

Geschichte muss verarbeitet werden…Worte oder Orte der Erinnerung helfen das Geschehene zu verarbeiten, mahnen oder spenden Trost. Sie bieten aber ebenso Hoffnung und sind Hilfsmittel des Verstehens. Ein solcher Ort wurde mit dem 9/11 Memorial Museum Pavillon/NYC, der aus NYC stammenden Lichtdesigner Fisher Marantz Stone und der Architekten von Snøhetta, realisiert. Das Projekt, welches an die Opfer des Terroranschlags vom 11. September 2001 erinnert, ist bei Tag Reflexionsfläche und bei Nacht eine leuchtende Laterne der Erinnerung.

An der Stelle, an der vor dem Anschlag am 11. September noch das World Trade Center stand, befindet sich nun eine monumentale Gedenkstätte, die an die Opfer und Türme erinnert. Ein Teil dieser Gedenkstätte ist der 9/11 Memorial Museum Pavillon. Dieses asymmetrische Gebäude, das von Außen aus Metall und Glas besteht, funkelt am Tag im Sonnenlicht und spiegelt den Himmel, die vorbeiziehenden Wolken und die Umgebung. Bei Nacht leuchtet der an den meisten Stellen transparente Pavillon im gelbweißen Licht, wie eine Laterne. Dadurch werden die im inneren befindlichen zurückgebliebenen Stahlpfeiler der ehemaligen World Trade Center Türme sichtbar. Zudem wirkt der geschichtsträchtige Platz, durch das warmweiße Licht, einladend und hoffnungsvoll.

www.fmsp.com
www.snohetta.com

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